Kampf und Krampf in Gernsheim – fader und desaströser Auftritt der Zwoot

SVC Gernsheim — ESG Crumstadt-Goddelau II 22:23 (14:11)

Ein kräfteraubendes Nachholspiel am Freitag, eine Fastnachtsveranstaltung am Samstag, vielleicht das EM-Finale des DHB-Teams im Kopf…alles mögliche Versuche um die Leistung des Teams am letzten Sonntag zu erklären. So einfach darf man es sich aber nie machen! Zu Beginn der Partie verschossen die Spieler von Coach Wagner etliche Großchancen und ließen Gernsheim damit sehr leicht in die Partie finden. Über ein 4:4 und 11:5 gingen die Teams mit 14:11 in die Kabinen. In der zweiten Hälfte stimmte dann bei den Gästen fast nichts mehr und man verschickte Reihenweise Einladungen an die Gernsheimer Spieler. Betreff? „Einladung zum Tore werfen“. So setzten sich die Schöfferstädter auf bis zu sechs Tore ab (21:15). Gernsheim erkannte die Schwächen der ESG und nutzte diese clever aus. Anschließend folgte das einzig Positive an diesem Nachmittag. Das gesamte Team, welches vorher ihren Keeper Jacques Frey oft alleine ließ, fühlte sich so langsam an der Ehre gepackt und fing verspätet mit dem Handballspielen und vor allem der Abwehrarbeit an. Ein 8-0 Lauf zum 21:23 rettete den eigentlich fest eingeplanten doppelten Punktgewinn. Am Ende zog das Team den Karren gemeinsam aus dem Dreck, welchen es allerdings vorher sehenden Auges dort mit Vollgas versenkt hatte.

Weiter geht es für die Wagner-Sieben am Samstag, den 13.02. gegen die MSG Nauheim-Königstädten. Angepfiffen wird das Spiel um 17:30 Uhr in der Crumstädter Fritz-Strauch-Halle. Das Team freut sich nach der Fastnachtspause auf jede Unterstützung und möchte sich natürlich formverbessert präsentieren.

Statistik:

Spielfilm: 0:1, 4:4, 11:5, 12:8, (14:11), 16:13, 21:15, 21:23, 22:23

Tore für Crumstadt/Goddelau: Christian Sturm (6/4), Robin Heyl (6), Pascal Kraft (4), Moritz Seybel (3), Dominik Roth (2), Nico Gade und Jürgen Gortner (je 1)

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