Knappe Niederlage in Dornheim – ESG kann sich gegen gleichwertigen Gegner nicht belohnen

HSG Dornheim/Groß-Gerau — ESG Crumstadt-Goddelau II 33:31 (17:15)
Am letzten Sonntag gastierte das Team von Trainer Marco Voll bei der ersten Mannschaft der HSG Dornheim/Groß-Gerau. Im Tor standen Voll diesmal Hebermehl und Frey zur Verfügung, wohingegen die personell angespannte Lage bei den Feldspielern weiterhin anhält. Beide Teams legten mit viel Tempo los und die ESG kam im Angriff in den ersten 15 Minuten gut zurecht. So hielt man stets dagegen und konnte sogar mit 5:7 in Führung gehen. Doch dann kassierte man viele einfache Tore, welche anfangs zumeist von Rechtsaußen erzielt wurden. Gepaart mit der nachlassenden Kreativität im Angriff schlug man so kein Kapital aus der nicht ganz so guten Deckung der Gastgeber. Kurz vor der Pause setzte sich das Team der HSG dann mit zwei Toren ab. Die Halbzeitansprache war klar und deutlich: „Nicht aufhören zu kämpfen. Es ist noch immer alles möglich“. Um diese Ansage auch in Aktionen umzusetzen brauchte es allerdings gute 10 Minuten bis die ESG ins Rollen kam. Für den in der ersten Halbzeit spielenden Hebermehl brachte Voll nun Torhüter Frey, welcher sofort einige wichtige Bälle entschärfen konnte. Individuelle Fehler auf beiden Seiten ergaben ein sehr spannendes und offenes Spiel. Als man jedoch kurz vor Ende der Partie das 33:30 kassierte war keine Wende mehr möglich. Es gelang lediglich noch der Treffer zum 33:31 Endstand. Über das gesamte Spiel fehlte, obwohl man sich oft an der Abwehr aufgerieben hatte, die letzte Konsequenz in den Aktionen und damit der Wille das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Da bis auf Heppenheim alle Mannschaften am Tabellenende nicht gewinnen konnten, bleibt es erst einmal bei Platz 9 und einem kleinen Vorsprung auf die Abstiegszone.
Weiter geht es am nächsten Sonntag zuhause in Crumstadt um 16:00 Uhr gegen die SKV Büttelborn. Ohne eine Steigerung in allen Mannschaftsteilen bleibt ein Punktgewinn gegen die gut platzierten Gäste allerdings Wunschdenken.
Statistik:
Spielfilm: 4:4, 5:7, 13:13, (17:15), 21:18, 23:23, 27:26, 30:29, 33:30, 33:31
Tore für Crumstadt/Goddelau: Marc Voegele (8/4), Dominik Roth (8), Marcel Kraft (7), Christian Sturm (6/2), Marcel Meusel und Nico Gade (je 1)


Wussten Sie schon, dass…
„die ESG 2 in den letzten drei Jahren im Schnitt pro Partie einen Punkt gegen Dornheim/Groß-Gerau holte?“

 

Revanche in Worfelden – Durchschnittlich spielende ESG punktet doppelt

HSG Weiterst./Braunsh./Worf. II — ESG Crumstadt-Goddelau II 22:26 (10:12)
Am letzten Sonntag konnte das Team von Trainer Marco Voll bei der zweiten Mannschaft der HSG Weiterst./Braunsh./Worf. Revanche für die unnötige Hinspiel Niederlage nehmen. Wieder einmal standen Voll nicht alle Spieler zur Verfügung und so reiste man mit gerade einmal 11 Spielern nach Worfelden. Um sich schon etwas deutlicher von den letzten Plätzen absetzen zu können, zählte an diesem Abend nichts anderes als ein Sieg. Die vielen Ausfälle und angeschlagenen Spieler musste durch Kampf und Willen kompensiert werden. Vor allem weil der gefährlichste Rückraumschütze Marc Voegele direkt nach Anpfiff durch eine offensive Deckung aus dem Spiel genommen wurde. So gehörten die Anfangsminuten trotzdem der Sieben von Kapitän Volker Dahm und man setzte sich schnell auf 1:5 ab. Bis zum Stande von 4:8 schien der Plan aufzugehen und die restlichen Spieler konnten den Freiraum gut nutzen. Doch dann schwanden auch schon die Kräfte. Bis zum 9:9 kämpften sich die Gastgeber heran und waren drauf und dran das Spiel zu drehen, da nun bei der ESG kaum noch etwas zusammen lief. Allerdings unterliefen nun auch dem Gegner einige haarsträubende Fehler im Angriff, welche unsere Männer in blau per Konter eiskalt bestrafen konnten. Mit einer glücklichen 12:10 Führung gingen die Teams in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang war man einige Male kurz davor sich entscheidend absetzen zu können (10:13, 14:17, 18:21), doch scheiterte man in dieser Phase reihenweise am Torhüter der HSG und konnte den Gastgeber nie auf mehr als drei Toren distanzieren. So blieb es bis zum Ende hin spannend und durch einen gut aufgelegten Tim Dornbusch im Tor kam nur in einem kurzen Moment Hektik auf. Schlussendlich ein verdienter 22:26 Sieg der ESG, für den man aber sicherlich keinen Schönheitspreis gewinnen würde. Hier zählt wirklich einmal nur das Ergebnis und die damit verbundenen zwei Punkte, mit denen die Voll Sieben Platz neun halten und den Abstand zu den hinteren Rängen leicht anwachsen lassen konnte.
Weiter geht es am nächsten Sonntag um 18:00 Uhr in Dornheim. Gegen die gute in die Runde gestartete HSG verlor man im Hinspiel nur äußerst knapp und möchte sich, wenn möglich, auch hier gerne revanchieren. Die beiden Teams trennen drei Punkte, wobei der Blick für die ESG weiterhin nach unten gerichtet sein muss. Denn auch im letzten Jahr blieb der Abstiegskampf bis kurz vor Ende der Runde spannend und man konnte erst sehr späte den Klassenerhalt feiern. Hier sei auch ein kleiner Verweis auf die Kategorie unterhalb der Statistik erlaubt…
Statistik:
Spielfilm: 1:5, 4:8, 9:9, (10:12), 10:13, 18:21, 21:22, 22:24, 22:26
Tore für Crumstadt/Goddelau: Christian Sturm (8/2), Marcel Kraft (7), Volker Dahm (3/2), Marc Voegele und Dominik Roth (je 3), Marcel Meusel und Nico Gade (je 1)


Wussten Sie schon, dass…
„die ESG 2 aktuell einen Punkt weniger auf dem Konto hat als zum gleichen Zeitpunkt der letzten Runde?“

 

MSG reißt auswärts Bäume aus

Schon vor Spielbeginn wurde die Gästemannschaft um „Goalgetter“ Patrick Hahn vom gegnerischen Trainer Udo Böbel durch einen Vorbericht, der in der Halle auslag angestachelt: „Auswärts konnte die MSG noch keine Bäume ausreißen und nur gegen Abstiegskandidaten gewinnen!“
Das man nun wohl das erste Bäumchen ausgerissen hat, zeigt das Ergebnis von 31:32 für die MSG Crumstadt/ Goddelau.
Doch nun zum Spielverlauf:
Noch motiviert von der recht guten Leistung in der Vorwoche gegen Lampertheim war das Ziel für dieses Spiel klar: Die eigenen Angriffe lange ausspielen, um Lücken in der variablen Abwehr der Fürther schaffen und aber vor allem, um so das schnelle Gegenstoßspiel des Gastgebers verhindern. Dies gelang nur in einer kurzen Phase der ersten Halbzeit nicht, in der sich der Gastgeber über 8:8 bis auf 17:12 absetzten konnte.
Doch konnte sich die Mannen aus Crumstadt/ Goddelau in einer gut gespielten Überzahl bis zur Halbzeit wieder auf ein Tor ran kämpfen und es ging mit 17:16 in die Halbzeitpause.
Schnell war klar, sollten die Gäste ihren Stiefel weitere 30Minuten durchspielen, dann wird in Fürth was zu holen sein. Und es gelang! Fürth konnte sich in keinem Zeitpunkt der zweiten Hälfte eine sichere Führung erspielen. Einen großen Anteil daran hatte Gästetorhüter Marco Voll, dem Trainer Perl eine „überragende Leistung“ attestierte.
Selbst Heimtrainer B(d)ödel kannte diesen Marco Voll so nicht!
Als es in den Schlusssekunden beim Stand von 31:32 für die Gäste nochmal mehr als spannend wurde und die Heimmanschaft einen letzten Gegenstoß laufen konnte, war es wieder Marco Voll, der den Ball von der Linie kratzte und den Sieg für sein Team festhielt.
Trainer Matthias Perl hob des Weiteren, dass sich alle eingesetzten Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten.

Nach diesem durchaus verdientem Sieg heißt es nun, auch gegen Erbach diese Leistung abzurufen um dem Herren Trainer aus Krumbach und Fürth zu zeigen: Ja wir können wohl doch Bäume ausreißen.

 

2.Damen – Zwei wichtige Punkte ergattert

ESG II – SG Arheiligen
Am vergangenen Sonntag empfingen die Crumschter und Goller Damen das junge Team aus Arheiligen. Gegen das Tabellenschlusslicht anzutreten ist immer schwer. Während Arheiligen eigentlich zwanglos aufspielen kann, neigt der Gegner zur Überheblichkeit.
Diesen Fehler wollten die Damen auf keinen Fall machen und bereiteten sich sehr konzentriert vor.
Schon in den ersten Minuten zeigte sich eine totale Verunsicherung auf Seiten der ESG Reserve. In der Abwehr wurden viele Fehler gemacht und im Angriff leichtinnig der Ball vertändelt.
Nach einer viertel Stunde konnte ein 5:5 nur als schwaches Ergebnis bezeichnet werden und bis zur Halbzeit blieb es bei einem recht ausgeglichenen 10:8 aus Sicht der heimischen ESG.
Nach der Halbzeit wollte die Mannschaft es besser machen. In der Abwehr hatte der Trainer den Block umgestellt und es stellten sich gleich die ersten Erfolge ein. 10Minuten nach dem Wiederanpfiff hatte die ESG den Vorsprung verdoppelt zu einem 16:12. Während die SGA Damen die Luft und auch Konzentration verloren ging, konnten unsere Damen Tor um Tor davon ziehen. Dank einer immer stärker werdenden Abwehr und besserer Chancenauswertung in der zweiten Halbzeit konnte die ESG II einen 26:19 Erfolg auf dem Punktekonto verbuchen.
Es spielten:

Demet Özyurt und Jacqueline Berger im Tor, Julia Schneider (7), Susi Jung (4), Jani Opitz, Sabrina Bergsträßer und Suzi Seibel (je 3), Tina Höhenberge und Gaby Fischer (je 2). Jessica Matern und Tanja Litzinger (je 1), sowie Viktoria Liebald

 

ESG zeigt Reaktion, verliert aber erneut

36:40 Niederlage gegen TV Lampertheim
Nach einem relativ enttäuschenden Start ins neue Jahr wollte man im ersten Heimspiel der Rückrunde eine positive Antwort auf das Spiel vom letzten Wochenende geben. Zum Auftakt hatte es eine bittere Niederlage gegen die SG Arheilgen gegeben bei der man vor allem eine fehlende Einstellung zu bemängeln hatte und die letztlich einen Punktgewinn verhinderten. Nun gab es mit dem TV Lampertheim allerdings eine hohe Hürde und einen Gegner, der mitten im Meisterschaftskampf steckt und als Ziel den Wiederaufstieg in die Landesliga hat.

In der Anfangsphase hielt die ESG zunächst gut mit, geriet durch einige leichte Ballverluste allerdings in Rückstand und hatte mit dem TV natürlich einen abgeklärten Gegner, der Fehler sofort bestrafte. Während man in der Abwehr zunächst Probleme hatte spielte man im Angriff flexibel und kam zu schönen Toren. Letztlich lies man so den Vorsprung nicht zu groß werden und nach einigen Ballgewinnen in der Abwehr war man kurz vor Schluss wieder in Schlagdistanz. Mit 19:21 ging es in die Pause und zu diesem Zeitpunkt schien noch alles offen.

Nach der Halbzeit entwickelte sich ein durchaus spannendes Spiel. Die Gäste aus Lampertheim versuchten dem Spiel weiterhin den Stempel aufzudrücken aber das junge Team der ESG konnte dagegenhalten. Der Rückstand betrug nur selten mehr als ein oder zwei Tore aber in entscheidenden Momenten konnte man Chancen nicht nutzen oder gab zu einfach den Ball her. Deshalb konnte man das Spiel nie vollständig an sich reißen und lief über den gesamten zweiten Durchgang dem Rückstand hinterher.
Als man kurz vor Schluss wieder in Schlagdistanz war und das Spiel in einer entscheidenden Phase war es dann letztlich die Kaltschnäuzigkeit und Cleverness des Gegner die einen zählbaren Erfolg verhinderte. Man leistete sich zu viele Fehler die allesamt von den Gästen genutzt wurden und welche die Partie letztlich entschieden.

So ging man zwar abermals als Verlierer vom Feld aber zeigte eine ansprechende Leistung. Man konnte einen Aufstiegsaspiranten in Schach halten, hielt das Spiel lange offen und deutete an, dass man mit entsprechendem Einsatz auch mit Mannschaften von den vorderen Rängen mithalten kann. Sollte man diese Leistung öfter wiederholen können wird man sicherlich noch mehr Partien, besonders gegen direkte Konkurrenten, für sich entscheiden können.

Die nächste Gelegenheit dafür bietet sich am kommenden Samstag wenn man abermals auf eine Mannschaft von den vorderen Rängen trifft. Gegner ist die HSG Krumbach/Fürth bei der man natürlich versuchen wird den Schwung aus dieser Partie mitzunehmen und ein gutes Spiel abzuliefern.

Spielfilm: 1:0, 1:2, 4:2, 4:6, 7:10, 10:14, 13:18, 15:17, (19:21), 21:21, 21:25, 25:28, 26:29, 30:30, 33:34, 35:36, 34:39, 36:40.

Tore: Patrick Hahn (10/2), Björn Friedrich (6), Marc Voegele (5), Björn Werkmann (4/1), Robin Heyl (3), Christian Pudel (2), Nicklas Schwab (2), Patrick Hauptmann (2), Christian Windeck (2)

 

ESG hält gegen Spitzenteam anfänglich gut mit – Ausfälle wiegen schwer

ESG Crumstadt-Goddelau II — TV Büttelborn III 27:38 (10:18)
Am letzten Sonntag empfing das Team von Trainer Marco Voll die dritte Mannschaft des TV Büttelborn in der Goddelauer Sporthalle. Auf Seiten der Gäste spielte, wie auch im Hinspiel, eine Mischung aus höherklassiger Erfahrung und jungen Talenten. Mit nur zwei Auswechslern angetreten hatte man also eine schier unlösbare Aufgabe zu bewältigen. Unter der Woche verletzte sich Jürgen Gortner schwer am Fuß und wird voraussichtlich einige Wochen pausieren müssen. Bis zum Stande von 10:11 hielt man an diesem Tag aber gut mit. Die Deckung stand recht stabil und dafür, dass man körperlich und spielerisch klar unterlegen war, sogar vorbildlich. Was die Abwehr dennoch durchlies konnte meistens von Tim Dornbusch entschärft werden. Mit der Verletzung von Lukas Wirth beim Stande von 10:11 war allerdings die Luft raus. Durch schnelles Spiel und einige Konter schaffte man es bis dato dran zu bleiben. Danach ging es Schlag auf Schlag und der TVB zog Tor um Tor davon. So stand es zur Halbzeit schon 10:18, da der scheinbar ein wenig geschockten ESG kein Torerfolg mehr gelingen konnte. In Halbzeit zwei pendelte sich das Ergebnis bei einem zehn Tore Rückstand ein und beide Teams schienen mit dem Spielverlauf zufrieden zu sein. Ein Lob daher an die kämpfenden Feldspieler der ESG und ihren wieder gut aufgelegten Rückhalt im Tor. Hervorheben kann man erneut Rechtsaußen Dominik Roth, der durch seine Schnelligkeit und gute Anspiele ganze 8 Tore beisteuern konnte. Weiter so! Insgesamt hat sich das Team im Vergleich zum Hinspiel (41:17 für den TVB) um 13 Tore verbessert.
Weiter geht es am 09.02. auswärts um 18 Uhr gegen die HSG Weiterst./Braunsh./Worf. II. Die Teams trennen fünf Punkte in der Tabelle und ein Sieg wäre für unsere Männer sehr wichtig auf dem Weg zum Ziel, dem Klassenerhalt.
Statistik:
Spielfilm: 2:2, 5:5, 8:8, 10:11, (10:18), 11:22, 17:27, 23:33, 27:38
Tore für Crumstadt/Goddelau: Dominik Roth (8), Marcel Kraft (5/2), Christian Sturm (5/3), Volker Dahm (3), Lukas Wirth, Andreas Kopanski und Marcel Meusel (je 2)

Wussten Sie schon, dass…
„der TVB III in 16 Spielen bislang sechsmal 40 Tore aufwärts geworfen hat und mit durchschnittlich 37 Toren pro Spiel den mit Abstand stärksten Angriff stellt?“

 

Der Verein für Sport und Kultur